Abstract
Betrachtungen zum Grab und Totenkult der Frühzeit nehmen in der ägyptologischen Literatur einen äußerst geringen Raum ein, was sicherlich mit der Natur der oft verstreuten und schlecht zugänglichen Quellen zusammenhängt. Die frühzeitlichen Gräber werden in Studien zum Totenkult Altägyptens zumeist nur zur Klärung der Grundlagen oder der geschichtlichen und archäologischen Vollständigkeit halber relativ schnell und kursorisch behandelt, um daraufhin zu den interessanteren und wichtigeren Phasen ägyptischer Kulturgeschichte überzugehen. In diesem Beitrag soll anhand der Archäologie und Deutung früher Gräber demonstriert werden, dass die Frühzeit durchaus komplexe und grundlegende Phänomene aufweist, die in nichts denen späterer Phasen nachstehen. Sie erlauben uns, Schlüsse über den Totenglauben vor 5000 Jahren zu ziehen.
| Translated title of the contribution | Origin of a long tradition: tomb and death cult in the early days |
|---|---|
| Original language | German |
| Title of host publication | Grab und Totenkult im Alten Ägypten |
| Editors | Heike Guksch, Eva Hofmann, Martin Bommas |
| Place of Publication | Munich, Germany |
| Publisher | Verlag C.H. Beck |
| Pages | 11-26 |
| Number of pages | 16 |
| ISBN (Print) | 3406447910 |
| Publication status | Published - 2003 |